Mit dem ersten Spatenstich beginnen nun die Erdarbeiten, die Maßnahmen zur Verlegung von Pflaster bzw. Anlage der Wege und der Rasenflächen. Im Sommer werden dann neben der Anlage von Schatten- und Ruheplätzen die Spiel- und Sportgeräte eingebaut, die den Park so besonders machen werden:
- ein Neun-Gewinnt als Ballspieltisch
- ein Buchstabenfeld für Stille-Post
- ein Glücksrad mit standortbezogenen bzw. sportlichen Aufgaben und typischen Paderborner Motiven
- ein Springfeld für Ropeskipping-Aktionen
- ein lokalbezogenes Memory im Großformat
- ein Areal für Gummitwist (das sowohl allein als auch mit mehreren Personen spielbar ist)
- ein Sechs-Meter-Bodentrampolin, dass auch für Rollstuhl/Rollator geeignet ist
- eine Flüsterblume am Rohr
- und bereits vorher auf dem Gelände vorhandene und dann in das Gesamtkonzept integriert: ein Handfahrrad sowie ein Beinfahrrad
Neben einem Treffpunkt für Menschen allen Alters soll der Mehrgenerationenpark aber auch Anlaufpunkt für Tiere und Insekten werden: Die Pflanzung der entsprechenden Bäume, Gräser und Stauden kann allerdings erst im Herbst dieses Jahres erfolgen. Zusammen mit einem Totholzhaufen und einer Amphibienbrücke besteht dann auch eine Einladung an alle Vier-, Sechs- und Achtbeiner sowie Vögel, es sich im Park zwischen Campus und Pader ebenfalls gemütlich zu machen. Klimafreundliche Pflanzen machen den Park außerdem zu einer nachhaltigen Anlage, von der Mensch und Tier langfristig profitieren werden.
Mit diesem Ansatz füge sich der Mehrgenerationenpark bestens in das Gesamtkonzept der Paderauen ein, freut sich die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn, Claudia Warnecke. „Nachdem wir in den vergangenen Jahren das Areal an den Paderwiesen deutlich weiterentwickelt sowie den Verlauf der Pader hier und an vielen weiteren Stellen renaturiert haben, führt der neue Park beide Themenstränge fort: Wir machen hier ein generationenübergreifendes Angebot, das gleichzeitig auch ökologisch attraktiv ist für Flora und Fauna.“
„Eine angrenzende Destination, die den Park mit Sicherheit noch zusätzlich aufwerten wird, ist unsere erste eigene Gastronomie, das Stiftscafè Paderglück“, freut sich Martin Wolf. „Wir werden das Paderglück im Mai offiziell eröffnen und adressieren auch hier ausdrücklich Menschen jeden Alters – von Familien mit Kindern über Schülerinnen und Schüler bis hin zu alten Menschen und deren Angehörigen.“ Die Außenterrasse des Cafés grenzt auf der Nordseite des Ulrich Johannsen-Hauses direkt an den Park.